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22. Ausgabe / Mai 2008

Hallo, Ihr Lieben!

Kaum vorstellbar, auf welch wundersame Weise wir diesmal auf die Spur eines Ahnen geführt wurden.
In Leipzig schauten wir uns das Völkerschlachtdenkmal an und gingen anschließend noch über den direkt angrenzenden Südfriedhof. Nicht ganz ziellos, denn wir suchten anhand eines Fotos die Grabstelle von Dr. Ernst Gotthilf Sarfert. Doch wir fanden sie nicht.
Wieder daheim, erhofften wir uns Auskunft von der Friedhofsverwaltung zu bekommen. Aus Datenschutzgründen gab es leider keine Informationen aber die Bereitschaft, einen Brief an die Nutzungsberechtigten der Grabstelle weiterzuleiten. Gesagt, getan – doch ob wir auf unseren Brief jemals eine Antwort erhalten?
Einige Tage später klingelte das Telefon: „Hier Ernst Schulze, ich habe ihren Brief von meiner Schwester erhalten und der, den sie suchen, das war mein Großvater!“ Was für eine Überraschung!
Schon bald lernten wir Ernst und Brigitte in ihrem schönen Eigenheim im Südosten von Leipzig persönlich kennen. Vielen Dank, dass Ihr uns bei unserer Recherche zum „Südsee-Sarfert“ so tatkräftig unterstützt habt. Euch Allen viel Freude beim Lesen. Es grüßen

Herzlichst

Schon allein das Wort Südsee lässt uns anfangen zu träumen. Wir denken an feinsandige Stände, durchsichtige blaue Lagunen und Sonne unter Palmenhainen. In dieses romantische Paradies könnte uns heute leicht ein Flugzeug bringen. Dennoch bleibt die Südsee für die meisten von uns ein Wunschtraum. Die Inselwelt ist zu weit entfernt, 20 Stunden Flug sind beschwerlich lang und ein Urlaub ist dort nicht gerade billig.
Offiziell heißt die Region Ozeanien, liegt im Pazifik nahe dem australischen Kontinent und wurde von den Europäern erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entdeckt.
Was bewegte nun den Ethnologen Dr. Ernst Gotthilf Sarfert im Alter von 27 Jahren an einer Expedition von 1909 bis 1910 in die Südsee, genauer in die Inselwelt Mikronesiens, teilzunehmen? Auf den folgenden Seiten versuchen wir uns in seine Zeit zu versetzen und berichten ein wenig von seinen Abenteuern.


Schöne Südsee. Die Inselwelt Mikronesiens bereiste der Ethnologe
Dr. Ernst Gotthilf Sarfert (C-311) mit 27 Jahren von 1909 bis 1910

Die Geburt des Ernst Gotthilf Sarfert (C-311) am 04.11.1882, in Schönau (heute Wiesenburg bei Zwickau) fiel in die Blütezeit des deutschen Kaiserreichs, gegründet von den deutschen Fürsten 1871 nach dem Sieg über Frankreich, von dem damals niemand ahnte, es wird 1918 untergehen.

Die Eltern, Christian Gotthilf (C-190) und Ernestine Pauline Sarfert, betrieben in Schönau eine Gastwirtschaft. Nebenher war der Vater noch Vertreter für Dreschmaschinen und Materialwarenhändler. Ernst Gotthilf war das Jüngste der zwölf Kinder, besuchte fünf Jahre die Bürgerschule in Zwickau und von 1894 bis 1903 das Realgymnasium. Mit dem Reifezeugnis begann er das Studium der deutschen Sprache und Literatur, Geschichte und Geographie, zuerst in Jena, später wechselte er nach Leipzig. Durch Professor Weule wurde sein Interesse für das Sonderfach Völkerkunde geweckt. Seine Doktorarbeit schrieb er 1906/1907 über „Haus und Dorf bei den Eingeborenen Nordamerikas“.

Mit dem Doktortitel erfreute er besonders seinem Bruder William (C—310), Direktor der Sachsenwerke in Dresden, der ihn während seiner Studienzeit finanziell unterstützte. In Jena trat er dem Normannenbund bei. Eine „schlagende“ Studentenverbindung, die 1843 gegründet wurde und deren Mitglied er bis zu seinem Tode blieb. Dort erlitt er auch die Schmisse in seinem Gesicht, denn Fechten, die sogenannte Mensur, gehörte zur Persönlichkeitsbildung und der Renommierschmiss auf der Wange galt zudem als Symbol des Akademikerstatus.

Völkerkunde (Ethnologie) war eine noch junge Wissenschaft, die sich auf manche Vorläufer stützend erst um 1850 etablierte und wegen der Fülle der Stoffe bald Spezialzweige entwickelte: Afrika, Amerika, Ozeanien usw., dann Wirtschafts-, Sozial-, Religionsethnologie.
Für unseren Sarfert war es ein abenteuerliches und interessantes Forschungsgebiet zugleich und er machte seine Leidenschaft zu seinem Beruf in dem er am 1. Mai 1907 eine Anstellung im Museum für Völkerkunde in Leipzig annahm.


Studentenzeit in Jena und Leipzig.
Sein wissenschaftliches Interesse
konzentrierte sich auf die Ethnologie
(Völkerkunde)

Die Mensur, studentisches Fechten, verlangt
Disziplin und Selbstbeherrschung. Ernst Gotthilf
Sarfert wurde Mitglied des Normannenbundes.
.

Für das Museum arbeitete er zunächst als Volontär, dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Direktionsassistent und später Abteilungsvorsteher der ozeanischen und indonesischen Abteilung bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden 1921. 1908 vertritt er das Museum auf dem Internationalen Amerikanisten-Kongreß in Wien. Dann wird er zu Lasten seiner wissenschaftlichen Stiftung für die Hamburger Südsee-Expedition freigestellt.

Deutsche Kolonien gab es nur in geringer Anzahl in Afrika, Asien und im Pazifischen Ozean. Sie brachten dem Kaiserreich nicht nur Freude, denn es waren riesige Summen für den Flottenbau aber auch für wissenschaftliche Erkundungen notwendig. Doch der Drang hinaus in die Welt war groß.
Die Deutschen wollten ihre, wenn auch späte, Teilhabe am imperialistischen Streben der Großmächte, hier vor allem England, dann aber auch Frankreich, die Vereinigten Staaten, ja, sogar Russland und Japan, im Wettkampf um Absatzmärkte, Rohstoffbasen, Handelsplätze, Flottenstützpunkte. Wo immer Deutschland auftrat kam es deshalb zu Spannungen, die mehr und mehr dazu führten, dass Deutschland als Störenfried schlechthin galt.


Kusaie. auf dieser Südseeinsel Mikronesiens blieb der
Ethnologe Dr. Ernst Sarfert 1909 für 4 Monate.


Jahreswechsel. auf dem Forschungsschiff „Peiho“. Auf dem Bild die Teilnehmer
an der Expedition nach Mikronesien. Dr. Ernst Gotthilf Sarfert, links sitzend.

Mit dem Dampfer Peiho,einem von der HAPAG gecharterten Schiff, erforschten mehrere Wissenschaftler, Ethnologen, Anthropologen, Linguisten, ein Zoologe, zwei Maler und ein Kaufmann von 1908 bis 1910 Melanesien (1. Teil) und Mikronesien (2. Teil). Die Gesamtverantwortung der Expedition lag bei Georg Thilenius, dem Direktor des Völkerkundemuseums in Hamburg. Dieser war selbst nicht tropentauglich und konnte deshalb nur von Hamburg aus koordinierend wirken. Das Unternehmen verschlang einen Betrag von 600.000 Mark wurde aber zu einem der erfolgreichsten und bekanntesten Forschungsvorhaben: der legendären „Hamburger Südsee-Expedition“.

Auf Feldforschung in die Südsee, mit erst 27 Jahren. Sein Traum hatte sich erfüllt. Mit aller Begeisterung stellte er nun sein ganzes Fachwissen dem Expeditionsteam zur Verfügung, das unter der Leitung von Prof. Kramer von Hongkong aus zum zweiten Teil der Forschungsfahrt, die schwerpunkt-mäßig nach Mikronesien führte, gestartet war. Sie dauerte von 1909 bis 1910.
Schon die Anreise nach Hongkong, denn erst dort bestiegen sie das Forschungsschiff Peiho, war zu dieser Zeit etwas Besonderes und Aufregendes. Es gab vor hundert Jahren nur das Schiff und die Eisenbahn als Großtransportmittel. Viel Zeit wurde gebraucht, um diese Strecke zu bewältigen.
Es ist übermittelt, dass Sarfert für seine Studien längere Zeit auf den Inseln Sorol, Ifaluk, Satuwal (Satowal), Poloot (Polowat) und Kusaie (Kusae) zurückblieb, bis ihn das Schiff dort wieder abholte. Es muss schon ein besonderes Gefühl gewesen sein, neben dem relativ sicheren Aufenthalt auf der Peiho auch in das Dunkel unbekannter Regenwälder mit fremden und auch unberechenbaren Menschen einzutauchen.
Über ein schönes Erlebnisschrieb Sarfert, der selbst ein guter Sänger war: „Den deutschen Besucher überrascht der Vortrag von vaterländischen Liedern aus den gesanglich gut veranlagten Eingeborenenkehlen, wenn ihr Inhalt den Sängern wohl auch wenig verständlich bleibt“. Im städtischen Museum für Völkerkunde zu Leipzig befinden sich heute seine Reisebriefe, Aufsätze und Publikationen, wie „Die Insel Kusae“, denn dort verbrachte er allein 4 Monate für seine ethnologischen Studien. Im April 1910, wieder in Hongkong, endet die Expedition.
Zurück in der Heimat, bleibt ihm nur wenig Zeit, die vielen Exponate und Aufzeichnungen zu systematisieren als 1914 der 1. Weltkrieg ausbricht. Als Kriegsfreiwilliger wurde Ernst Gotthilf Frontsoldat bei der Feldartillerie und Flak, später Leutnant der Luftabwehr. Ausgezeichnet wurde er mit dem Eisernen Kreuz und dem Albrechtsorden.

Die Katastrophe der deutschen Niederlage 1918 und der Verlust aller Kolonien bedeutete auch das Ende seiner Karriere als Ethnologe. Er schrieb: „das Verhalten unserer Feinde hat meine Lebensaufgabe als Forschungsreisender zunichte gemacht“.

Familiär fand er hingegen sein Glück. Er heiratete am 8. Oktober 1917 in der Friedenskirche Leipzig Gohlis die Beamtentochter Emma Rohland. Zwei Töchter, Edith und Anita, wurden geboren. Nun als Kaufmann tätig, vertrieb Ernst das damals noch in den Kinderschuhen steckende Produkt Radio. 1929 kam die Weltwirtschaftskrise. Zu dieser Zeit war seine Existenz nicht immer gesichert. Danach war er Vertreter und Prokurist der Eisenwarengroßhdlg. Heinrich A. Schulte AG in Dortmund, war Direktor der Schott-Großhdlg. Schaal & Co. AG und zuletzt Generalvertreter der Fa. Mairowski & Co. AG, Porzellan Steatit Magnesia AG Berlin/ Kabel u. Metallwerke AG Nürnberg/ Johannes Lange GmbH Plauen i.V. Ein Magengeschwür machte eine Operation im Elisabeth Krankenhaus in Leipzig notwendig, an deren Folgen er dort im Alter von 56 Jahren am 19. November 1937 verstarb.

Dr. Ernst Gotthilf Sarfert mit 50 Jahren


Wir danken sehr Brigitte und Ernst Schulze (VC-476),
Leipzig, für Info und Unterlagen.


Weißbachim Erzgebirgsvorland, etwa
30 Autominuten von Zwickau entfernt,
war einmal die Heimat unserer
Vorfahren.




Flurkarte die Lage der ehe-
maligen Hofstellen des Wald-
hufendorfes sind durch die
Quer zum Ort verlaufenden
Feldwege noch gut zu
erkennen.

Ein kleiner Bach verläuft mit-
ten durch den 1700 Einwohner
zählenden Ort. Viele Wander-
wege lassen eine zeizvolle Um-
gebung vermuten.


Die Wartburg in Thüringen machten wir 2007 zum Ziel unserer alljährlichen Adventsfahrt. Doch wir fuhren nicht direkt nach Eisenach, sondern blieben zuvor noch eine Nacht im Holiday Inn in Zwickau. Dort kannte uns das Personal noch sehr gut und wir erinnerten uns gern an die schöne Zeit, die wir hier im August 2003 anlässlich des unvergessenen 3. Sarfert Familientreffens hatten.
Noch ein kleiner Bummel über den wieder sehr hübschen Zwickauer Weihnachtsmarkt und dann zog es mich schon weiter nach Weißbach, einem Ort, den ich noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wollte. Ich war neugierig, denn nach den Eintragungen der Franziskaner Mönche in ihr Terminierbuch hat hier 1460 eine Familie Sarbart gelebt.
Weißbach lag etwas Abseits der Silberstraße, knapp eine halbe Autostunde von Zwickau entfernt, am Rande des Erzgebirges in einem kleinen Tal. Wohl deshalb sah ich nur die Kirchturmspitze der 315 Jahre alten Salvatorkirche, als ich mich dem Ort näherte. Der Vorgängerbau galt als älteste Dorfkirche der weiteren Umgebung (lt. Die Parochie Weißbach), wurde aber so baufällig, dass 1515 ein Abriss erfolgte. Auch der Altar des Zwickauer Bildschnitzers Peter Breuer ist aus dieser Zeit.
Wahrscheinlich hatte zu dieser Zeit zuerst das Geschlecht der Utten-hofen aus dem Fränkischen und dann urkundlich nachweisbar ab 1464 die von Wildenfels die Herrschaft über Weißbach.
Als ältestes Einwohnerverzeichnis gilt noch heute das Terminierbuch der Franziskaner (siehe Familienzeitung DSB/Ausgabe 21 Nov. 2007). Darin sind 17 Siedlerfamilien aufgeführt, die den Mönchen etwas spendeten. Ihren Haupterwerb hatten sie durch die Landwirtschaft und galten für die damaligen Verhältnisse als relativ wohlhabend. Diesen Umstand verdankten sie der guten Bodenbeschaffenheit und ihrer geografischen Nähe zu Zwickau. Jeder Siedlungswillige bekam vom Grundherrn eine Hufe (etwa 20 Hektar) zur Bewirtschaftung zugewiesen. Ihre Bauernhöfe lagen aneinandergereiht direkt an der Straße, die parallel neben dem Dorfbach durch den Ort führte. Von seiner Anlage her war es also ein typisches Waldhufendorf.
Heute hat Weißbach etwa 1.700 Einwohner und gehört seit 1. Juli 1996 zur Einheitsgemeinde Langenweißbach.
Mir fiel noch der Gasthof „Erbkretscham“, der mitten im Ort lag, eine große Schautafel mit vielen Wanderwegen und der kleine Bach, welcher mitten durch das Tal floss, auf.
In der Festschrift zum Kirchenjubiläum der ev.-luth. Kirchengemeinde Weißbach, herausgegeben vom Festkomitee, Oktober 1993, 109 Seiten, konnte ich auf Seite 31 die Namen der Familien nachlesen, die den Mönchen 1460 spendeten. Hier lautet die Terminierbuchübersetzung: Sarfart. Nach AMF-Übersetzung: Sarbart (nachzulesen in DSB Nr. 21).


kleine Stammtafel von 1460 nach
Aufzeichnung von Franziskanermönche;
aus Festschrift der Kirchengemeinde Weißbach
von 1993.


Hans Sarfert (M-1143) aus Schildow
bei Berlin wird 79. Mitglied
.

Mitgliederzahl steigt auf 79!
Toll! Seit 9. April 2008 ist auch Hans Sarfert aus Schildow, am Rand der Metropole Berlins, Mitglied im Förderverein.
Hans feierte vor kurzem seinen 65. Geburtstag, ist verheiratet mit Petra und hat zwei Söhne. Sein Sohn Sebastian (M-1145) ist uns als Kontrabassist bei den Herren vom 4. Sarfert Familientreffen in Freiberg in sehr guter in Erinnerung.
Hans machte sein Abitur in Halle, arbeitete für die Chemische Werke Buna und studierte dann 5 Jahre in Leningrad (St. Petersburg). Danach kam er über Leipzig nach Berlin, wo er bis zu seinem Ruhestand 2008 im IT-Bereich (Informationstechnologie) an einer Berliner Hochschule tätig war.

285,00 Euro Spenden, DANKE!
Super! Weitere Spendeneingänge halten inzwischen den Kassenbestand unseres Vereins stabil. Die drei Spender aus St. Augustin, Friedrichshafen und Halle wünschten, namentlich nicht genannt zu werden. Wir respektieren das.
Dafür berichten wir gern über die bestimmungsgemäße Verwendung des Geldes. Z.B. der Erwerb von drei, für die Familiengeschichte wichtige, Schriften (siehe unten).

Besondere Kostbarkeit, Doktorarbeit zur Vigognespinnerei!
In der 20. Ausgabe DSB stellten wir das Sarfert Familienarchiv vor. Wir baten Euch, uns als Schenkung, Leihgabe oder auch als Kopie weitere Urkunden, Dokumente, Fotos, Lebensläufe usw. zur Verfügung zu stellen. Noch immer etwas zögerlich, doch inzwischen entschlossener, bekommen wir schon mehr Post von Euch. Leider können wir nicht immer sofort darüber berichten. Manchmal sind sogar noch intensivere Recherchen notwendig, um ein aussagefähiges Gesamtbild zu bekommen.
Das Archiv ist nicht nur eine Sammelstelle sondern auch ein einzigartiger Speicher unserer Familiengeschichte. Diesen für zukünftige Generationen immer weiter auszubauen, ist unser Ziel.

Ganz besonders freute es uns, als wir kürzlich einen Großbrief von Dr. Eberhardt Sarfert (G-659) mit drei Inaugural-Dissertationen, also Arbeiten zur Erlangung der Doktorwürde, erhielten.
Seine eigene, „Die Kriminalität in einem Betrieb der Automobilindustrie einer Großstadt Süddeutschlands in den Jahren 1958 – 1967“ von 1972. Die seiner Tochter, Christine Sarfert (G-672), verh. Fuchs, „Untersuchungen über die Leukotrien B4-Synthese durch neutrophile Granulozyten von Typ-I-Diabetes-Patienten“ von 1991. Die seines Großvaters, Dr. Ernst Georg Sarfert (G-358), „Die Werdauer und Crimmitschaue Vigognespinnerei“ von 1926. Die Arbeit beinhaltet auch einen sehr interessanten Lebenslauf des Großvaters, worüber wir schon bald einmal berichten werden.


Doktorarbeit von 1926 des Ernst Georg Sarfert (G-358)
aus Werdau in Sachsen, später Heitzenhofen in Bayern.
.


Mit Ebay, der Internetbörse, gelang es uns, die nachstehenden, teilweise recht alten, Schriften zu erwerben. Im Inhalt finden wir einiges über Familienmitglieder und ihren Lebensverhältnissen aus vergangener Zeit.


Bergbau im Zwickauer Revier
mit alten Fotos und Karten


Sarfert`sche Gut in Bockwa und
andere heimatliche Beiträge


Bockwa von den Anfängen bis
1900. Stammsitz von
Sarfert-Generationen

Über die Südsee-Expedition, an der Ernst G. Sarfert teilnahm, berichtet ausführlich das Buch „Die Hamburger Südsee Expedition“


von Hans Fischer
Hanse-Verlag 159 Seiten
3 Karten
12 s/w Bilder
19,90 Euro
Erscheint im Juli 2008
ISBN: 978-3-434-52627-8


Frau Katharina Keienburg nimmt
Bestellungen gern entgegen.
Tel.: 040-45 01 94 13


Gruß an Familienverbund

Von Ingrid und Ingolf (M-894)
Sarfert aus Dresden


Der Kontakt zu Euch war seid dem 2. Sarfert Treffen in Dresden abgerissen. Ein schwerer Schicksalsschlag traf die Familie. Ingolf hatte einen Hinterwandherzinfarkt mit ca. 27 Minuten Herzstillstand. Er ist seitdem an den Rollstuhl gefesselt und wird über eine Magensonde künstlich ernährt. Ingrid betreut ihren Mann liebevoll. Wir wünschen Euch beiden alles Gute!




HUBERTUS THEODOR SARFERT
(G-1157)
geb. 16. Dezember 2007


ROBERT SARFERT (I-760)
NICOLE SARFERT
GEB. MÜLLER
am 14. März 2008

CONSTANZE SARFERT (C-746)
PATRICK AMADOR-FORTEZA
am 31. Mai 2008

Das junge Paar wohnt und heiratete in Marburg. Robert ist als Bank-kaufmann und Ehefrau Nicole als Erzieherin tätig.



Beide führen den Namen des Mannes. Constanze studiert in Leipzig BWL. Patrick ist Koch in Bautzen.